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Mit modernen Smartphones auf Photonenjagd

Das Xiaomi Redmi Note 10 Pro ist ja nicht gerade der Preisbrecher und gehört sicherlich zur teuersten Kategorie an Smartphones.
Da ich aber ein neues Handy brauchte, suchte ich mir dieses aus. Ein Kriterium war für mich auch die Astrofoto-Tauglichkeit.

In den letzten Tagen konnte ich nun bei teils gutem Wetter an der Ostsee und nun wieder zu Hause einige Test machen.
Meine Eindrücke hinsichtlich des Einsatzes für die Astrofotografie möchte ich hier beschreiben.

 

Zunächst einmal Pro und Contra der Kameraeigenschaften und -Software:

Pro:

  • mMn sehr gute Kamera zumindest im Normalmodus
  • viele Einstellmöglichkeiten (Pro-Modus, lange Belichtungszeiten (Strichspur, Sternenhimmel)
  • interne timergesteurte Aufnahmen möglich
  • Raw-Modus (dieser sollte nach Möglichkeit immer gewählt werden)
  • Belichtungszeit 30s kameraintern
  • ISO bis 6400
  • im Pro-Modus vollen Zugriff auf für Astrofotografie wichtige Regler
  • mit externer App 'DeepskyKamera' Belichtungszeiten bis 39s möglich
  • per Bluetooth steuerbar mit Camkix-Fernauslöser
  • per OTG-Kabel Steuerung von ASI-Kameras über USB möglich (App 'ASICAP')
  • großer interner Speicher (für Bilder/Videos ca. 90GB - je nach Anzahl installierter Apps)
  • SD-Karte einsetzbar (ich nutze eine Samsung Evo 256GB)


Contra:

  • nicht viel
  • Einzig das Abspeichern von Videos und Bildern auf die externe Speicherkarte ist zwar möglich, bereitet beim Übertragen der Dateien auf den PC aber Probleme. Ich schließe das Handy direkt per USB-Kabel an den PC an, der interne und externe Speicher wird auch erst einmal gelistet. Geht man dann aber in die Verzeichnisse der Apps, wo diese die Bilder ablegen, sind diese leer. Entnimmt man die SD-Karte dem Handy und liest die daten über einen Kartenleser aus, werden alle Verzeichnisse korrekt und mit Daten angezeigt.

  Dieses Phänomen tritt aber erst ab Android 11 auf - was ja auf dem Xiaomi Redmi Note 10 Pro drauf ist.

erste Tests:


Startrails mit der App 'Startrails' - dazu müssen die DNG-Dateien erst in JPG umgerechnet werden. Leider kommen da lauter Hotpixel zum Vorschein und die Sternfarben gehen verloren. Ist eher suboptimal.

 

Startrails mit Photoshop erstellt - Ebenenmodus => Aufhellen ==> Sternfarben bleiben erhalten und es sind keine Hotpixel zu erkennen:



Zuletzt aktualisiert am Montag, den 01. November 2021 um 19:28 Uhr
 

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